In der Welt der Tiefkühlkost

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Manchmal kommt es einem so vor, als wäre die Welt nicht mehr ganz real. Geht es euch auch so? Bei mir tritt dieser Zustand immer ein, wenn Menschen auf einen Knopf drücken, damit sich ihr, was weiß ich, drei Kilogramm schwerer Kofferraumdeckel wie von Geisterhand schließt. Da ist es dann bei mir so weit, mich an den Disney-Film Wall*E zu erinnern, in dem kein Menschen mehr selbst laufen will – satte, fette Menschen, gelangweilt vom Leben.

Und genau in dieser Welt ...

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Ein Schmuckstück – das Chapter One Coffee in Berlin

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Manchmal ist es mühsam, von seiner Idee überzeugt zu bleiben. Zu einfach ist der Rückschritt in die Masse, der Untergang in ihr. Viel einfacher scheint es zu sein, mit ihr mitzuschwimmen als einer von vielen; nur ja nicht den Kopf rausstrecken. Umso schöner ist es dann, wenn man auf Gleichgesinnte trifft. Wesen, die scheinbar vieles mit einem selbst gemeinsam haben. Dann fühlt man sich nicht mehr so einsam auf seinem Weg. Man bekommt Hoffnung, dass nicht nur die Masse funktioniert, ...

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Ein Tag im Schlaraffenland

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Einige Meter muss sich der Lastenaufzug in dem betagten Industriegebäude nach oben bahnen. Bereits als die Metalltür, die wohl schon tausende Male in ihr Schloss gefallen ist, knirschend aufgeht und man in das kleine Viereck einsteigt, hofft man insgeheim, die Reise möge schnell zu Ende gehen. Beklemmend ist die Vorstellung, den Nachmittag zwischen den Stockwerken in dem alten Gemäuer zu verbringen.

Doch sobald der Aufzug krächzend zum Stehen kommt, das Schloss entriegelt und die Metalltür langsam aufschwingt, ist alles vergessen. Süßer ...

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Hamburg – Augsburg – Berlin – Augsburg

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Geschäftsreisen sind ein Fluch und ein Segen. Das finde ich zumindest. Auf der einen Seite sind sie einfach nur nervig, weil man meistens nicht nur um die Ecke ist, sondern mehrere hundert Kilometer mit einem Verkehrsmittel anreisen muss. Das ist nervig, kostet unnötig Zeit und man ist einfach nicht in der gewohnten Umgebung zuhause.

Auf der anderen Seite ist eine Geschäftsreise ja stets nicht nur Arbeit, sondern verbindet sich zumeist auch mit etwas Muse und Freizeit. Da ist es dann umso ...

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Ein Abend in der Bullerei – das Restaurant von Tim Mälzer

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Fernsehköche sind ja mittlerweile inflationär. Ob Schuhbeck, Klink oder Lafer, alle hängen zu jeder Gelegenheit ihre Birne in die Glotze – selbst, wenn sie nicht wirklich etwas zum Thema beizutragen haben, weil es gar nicht mehr um Kräuter oder Braten geht.

Auch Tim Mälzer ist sehr präsent im Fernsehen. Er erarbeitete sich jedoch irgendwie ein anderes Image. Mälzer ist der Rockstar des deutschen Kochfernsehens, obwohl er äußerst bieder meist mit Fred-Perry-Polohemd vor der Kamera steht. Es ist aber die Art, die ...

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Die Internorga in Hamburg 2012

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Es ist groß, sehr groß, wenn nicht sogar überdimensional groß. Die Internorga in Hamburg ist ein Monstrum. Auf dieser internationalen Fachmesse für Gastronomie, die offiziell Leitmesse für den Außer-Haus-Markt heißt, sind wohl alle Hersteller vertreten, die auch nur irgendwas auf sich in diesem Business halten. Dieses Überangebot hat jedoch zur Folge, dass nicht nur eine kleine Messehalle voll mit Ausstellern aus aller Herren Ländern ist, sondern das gesamte Messegelände der Stadt Hamburg vollgepfercht mit Messeständen ist.

Der Fußmarsch über das Gelände ...

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Auf dem Weg zur Internorga – die Fahrt nach Hamburg

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Der Treffpunkt: McDonalds A7 Nähe Ulm. Der Zeitpunkt: 23.30 Uhr Freitagabend. Der Weg: ca. 650 Kilometer. Das Ziel: Hamburg Hafencity. Das Fahrzeug: VW Phaeton.

Es gibt schlimmere Arten, um den weiten Weg nach Hamburg auf sich zu nehmen. Denn ein VW Phaeton ist auch im Rückraum äußerst bequem, so dass das Wort Komfort ohne jede Überlegung mit diesem Rücksitz in Verbindung gebracht werden kann. Was jedoch eher an den Nerven nagte, war die Ankunftszeit, die das Navi beim Losfahren gegen 23.30 ...

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