Die Kaffeepflanze

Der botanische Name der Kaffeepflanze lautet Coffea.

Die Kaffeepflanze wächst als Baum oder Strauch. Wildwachsend kann der Kaffeebaum bis zu zehn Metern hoch werden, als kultivierte Pflanze schneiden die Plantagenbauern den Baum regelmäßig auf die Größe eines Strauchs zurück, um das Abernten der Kaffeebohnen zu vereinfachen.

Arabica vs. Robusta

Es gibt zahlreiche Unterarten der Coffea. Lediglich zwei davon haben in unserem Wirtschaftssystem eine nennenswerte Bedeutung erlangt: Coffea Arabica und Coffea Canephora; in unseren Breitengrade besser bekannt als Arabica und Robusta.

Arabica-Bohnen gelten als wertvoller und sind deswegen auch wesentlich teurer. Viele Unternehmen preisen deshalb ihren Kaffee schon auf der Packung als 100% Arabica an. Denn Arabica-Bohnen sind in ihrem Geschmack wesentlich eleganter und facettenreicher. Sie besitzen durch ihren sensiblen Wachstum sehr viel mehr Aromen als die Robusta-Bohne. Arabicas verfügen über feine Fruchtsäuren und nuancierte Aromen. Gerade im Spezialitäten-Bereich, in dem die Schwarze Kiste ihre Arabicas bezieht, ist es möglich, mit ein bisschen Fingerspitzengefühl an der Kaffeemühle unterschiedlichste Geschmacksrichtungen in die Tasse zu zaubern.

Doppelt so viel Koffein in der Robusta-Bohne

Robusta-Bohnen zeichnet dagegen ein erdig und holziges Empfinden im Mund aus. Der Vorteil: Sie sind beim Wachstum bei Weitem nicht so anspruchsvoll und deshalb wesentlich günstiger als Arabicas. Die Robusta-Bohnen speichern zudem doppelt so viel Koffein wie Arabicas. Negativ an selbst hochwertigesten Robustas ist der hohen Anteil an Chlorogensäure. Sie verursacht bei empfindlichen Menschen oftmals Sodbrennen und Magenschmerzen.

Coffea Arabica – ein Sensibelchen

Die Kaffeepflanze, inbesondere die Coffea Arabica, ist sehr sensibel und wächst nur unter bestimmten klimatischen Bedienungen. Die geografische Lage und ein ausgeglichenes Klima sind maßgebend für die Entwicklung der Bohne. Die Einflussfaktoren sind vielfältig: Temperatur, Sonneneinstrahlung, Niederschlag, Bodenbeschaffenheit, Pflege und Höhenlage beeinflussen den Geschmack des Kaffees.

Arabica-Bohne wachsen vorrangig zwischen 400 und 2100 Meter Höhe. Die durchschnittliche Temperatur sollte bei 18 bis 25 Grad liegen, wobei vor allem Temperaturen über 30 Grad und unter 13 Grad schädlich für die Pflanze sind. Kaffee, der in Höhenlagen ab 1.000 Meter wächst, wird „Hochlandkaffee“ genannt und gilt als besonders hochwertig.

Die Anbaugebiete von hochwertigem Kaffee liegen 30 Grad nördlich und südlich des Äquators, im sogenannten Kaffeegürtel. Brasilien ist der größte Exporteur von Rohkaffee und ist mit mehr als einem Drittel der Gesamtproduktion der größte Arabica-Erzeuger der Welt.

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