Das Rösten

Erst durch den Röstprozess erhalten die Kaffeebohnen ihr unverwechselbares Aroma. Der Röster verleiht damit den Spezialitätenbohnen den letzten Schliff. Unter Hitzezufuhr finden beim Rösten sehr komplexe, chemische Reaktionen statt. Bei diesem Vorgang setzen sich Zuckerstoffe und Aminosäuren neu zusammen. Man geht davon aus, dass sich so bis zu 1.000 unterschiedliche Aromen in einer Kaffeebohne bilden. Zum Vergleich: Wein enthält rund 500 Aromastoffe. Röstkaffee ist damit eines der aromatischsten Lebensmittel überhaupt.

Industrieröstung

Bis zu einer halben Tonne Kaffee wird in industriellen Großanlagen bei Illy, Lavazza oder Segafredo auf einmal geröstet. Aus Preisgründen wird im Heißluftverfahren für zwei bis fünf Minuten bei 600-800°C schockgeröstet. Das Ergebnis: Außen sind die Bohnen bereits leicht verkohlt, im Inneren häufig noch vollkommen unterentwickelt. Abgesehen vom fehlenden Geschmacksergebnis bleibt die Chlorogensäure bei dieser Röstmethode zum Großteil in der Kaffeebohne. Chlorogensäure ist eine aggressive Fruchtsäure, die die Magenschleimhaut angreift. Ein schonender längerer Röstprozess lässt den Gehalt der Chlorogensäure in der Kaffeebohne sinken.

SpezialitätenröstungDesktop (2)

Eine qualitativ hochwertige Röstung dauert 10 bis 20 Minuten (je nach Röstgrad) bei 180-220°C. Die Kunst des Röstens besteht darin, für jede Sorte Bohnen das optimale Röstprofil zu entwickeln, um das bestmögliche Geschmacksbild herauszukitzeln. Wir von der Schwarze Kiste beziehen den Kaffee vom Röster unseres Vertrauens: von Johannes Bayer von JB Kaffee.

Espresso röstet er 15 und Filterkaffee lediglich 13 Minuten. Denn so schmeckt der Kaffee fruchtig, klar und frisch. Mit seiner Methode vermeidet Johannes die typischen bitteren Röstaromen. Denn wir von der Schwarzen Kiste sind der Meinung, dass Kaffee nicht verbrannt und bitter schmecken muss.

Genieße die Schwarze Seite der Stadt