Direct Trade

Mit Kaffee lässt sich an der Börse viel Geld verdienen. Mit den hochwertigen Arabica-Bohnen wird an der Börse in New York spekuliert – die Robusta-Bohnen werden an der Börse London gehandelt. Wir von der Schwarzen Kiste wollen uns diesem Treiben entziehen und setzen deswegen auf Kaffeebohnen, die von unseren Röstern direkt von den Kaffeebauern aus den Ursprungsländern bezogen werden. Dieses Prinzip wird Direct Trade genannt.

Direct Trade stellt einerseits die faire Bezahlung und gerechte Behandlung der Kaffeebauern sicher. Andererseits gewährleistet Direct Trade für unsere Gäste gleichbleibend höchste Kaffeequalität in den Läden der Schwarzen Kiste. Zudem verpflichten wir uns mit Direct Trade einer umweltfreundlichen und dadurch nachhaltigen Produktion und einer hervorragenden Transparenz für unsere Gäste.

Fairtrade vs. Direct Trade

Ein Siegel, das in den letzten Jahren rasant an Popularität gewonnen hat: Fairtrade. Doch was genau ist denn daran so fair?

Eine Fairtrade-Zertifizierung kostet viel Geld. Geld, das die kleinen Kaffeebauern in armen Ländern nicht haben. Das Fairtrade-Programm generiert hohe Gewinne durch die erhöhten Preise, doch nur ein minimaler Anteil kommt am Ende beim Kaffeebauer an. Sie bekommen einen festgelegten Preis für ein Kilogramm Kaffeekirschen, das etwas über dem börsennotierten Preis liegt. Das ist aber kein Ansporn, ein besonders gutes Produkt auf den Markt zu bringen, wenn der Kaffeebauer weiß, dass er einen festgelegten Lohn bekommt, egal für welche Qualität.

Wir halten nichts von blinden Markenvertrauen. Fairtrade ist eine Marke, die das soziale Gewissen von vielen Menschen ausnützt. Besonders in Deutschland glaubt man daran. In keinem Land der Welt nimmt der Konsum von Fairtrade-Kaffee so rasant zu wie hierzulande. Das System hinter der Marke weist viele Schwachstellen und grundlegende Fehler auf. Forscher und Entwicklungsökonomen gehen sogar so weit, dass sie Fairtrade eines der uneffektivsten Mittel der Armutsbekämpfung sei, so der Ökonom Bruce Wydick von der University of San Francisco.

Fairtrade ist ein gigantischer Markt. Reis, Bananen, Erdnussöl, Peffer oder Zucker. Sogar auf Blumen und Sportbällen findet man das Siegel. Aber Kaffee ist nach wie vor das wichtigste Produkt im Geschäft des guten Gewissens.

Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, im Internet finden sich zahlreiche belegte Artikel und Berichte zu diesem Thema.

Über Fairtrade, Qualität und Handel

Starbucks ist einer der größten Abnehmer von Fairtrade-zeritifiziertem Kaffee. Fairer Handel soll die Ausbeutung der Kaffeebauern vermeiden. Klingt gut – aber nur in der Theorie.

Ein interessanter Bericht über Fairtrade, Qualität und Handel.


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